In den meisten Fällen werden Fuhrparks zu teuer versichert. Allein im Transportgewerbe werden nach Angaben der Versicherungsberatung Procuro jährlich 150 bis 200 Millionen Euro verschwendet, vor allem von mittleren und großen Unternehmen. Doch es gibt Lösungen.
Die meisten Unternehmen gehen davon aus, dass aufgrund des Schadenverlaufes keine günstigeren Prämien möglich sind. Versicherer profitieren von dieser Sichtweise. Deren Prämie ist ein Produkt aus dem durchschnittlichen Schadenbedarf plus einem Zuschlagsfaktor X. Der Faktor ergibt sich aus der Summe der Kosten für Vertragsverwaltung, Schadenregulierung, Provisionen, Risiko und Gewinn. Versicherungsprämien ändern sich folglich mit dem Schadenbedarf – es wird teurer, viele Schäden vom Versicherer zahlen zu lassen.
Spezialisierte Dienstleister unterstützen Unternehmen dabei sich von diesem Mechanismus abzukoppeln: Alternativer Risikotransfer (ART-Modell) reduziert Versicherungsprämien erheblich. Ein einfaches Instrument ist die Selbstversicherung: Kleinschäden werden vielfach nicht gemeldet, sonder selbst getragen. Betriebswirtschaftlich ist es egal, ob ein Unternehmen 50.000 Euro an Prämien entrichtet oder stattdessen 50.000 Euro an Schäden selbst bezahlt. So kann durch Beeinflussung des Schadenverlaufes die Versicherungsprämie verändert werden. Allerdings sind nur wenige Betriebe in der Lage Schäden eigenständig abzuwickeln, es fehlt an Fachpersonal. Dies übernehmen Dienstleister wie Procuro, die zwar einen Teil des Vorteils aufzehren. Dennoch wird bei richtiger Gestaltung ein hoher Betrag gespart.
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