Nachschau Agritechnika

Weltweiter Agrarboom

AgritechnikaDie Vorzeichen standen bereits im Vorfeld gut, und der Verlauf der Messe hat gezeigt, dass Agrartechnik in Zukunft wichtiger denn je wird.

Mit rund 415.000 Besuchern, davon alleine 100.000 aus dem Ausland, hat die Agritechnica 2011 eindrucksvoll die Bedeutung von Landwirtschaft und Landtechnik bewiesen. „Mit über 2.700 Ausstellern haben wir eine neue Dimension erreicht. Rund 18 Prozent mehr Besucher gegenüber 2009 zeigen das Interesse der Landwirte und Experten an modernster Technik und richtungsweisenden Zukunftskonzepten“, resümiert Messechef Reinhard Grandke.  Der Charakter der Weltleitausstellung habe sich zudem durch den gestiegenen Besuch aus Nord- und Südamerika bestätigt. Zwei Drittel der Landwirte schätzen laut einer Umfrage ihre aktuelle Betriebssituation übrigens als gut ein, dieser Wert liegt rund 20 Prozent höher als 2009. Weiterhin zeigt das Umfrage-Ergebnis, dass nahezu drei Viertel der Landwirte in den nächsten beiden Jahren konkrete Investitionsabsichten haben.

Das Hauptinteresse der Fachbesucher galt sicher den Traktoren und Transportfahrzeugen sowie der gesamten Bandbreite der Bodenbearbeitung und Erntetechnik. Aber auch die zahlreichen Spezialangebote wie Forsttechnik und Komunaltechnik/Landschaftspflege fanden regen Zuspruch.  Die Attribute größer, schneller, breiter kennzeichnen weiterhin zahlreiche Entwicklungen in der Landtechnik. Sie werden jedoch in ihrer Bedeutung zunehmend überlagert durch ständige Weiterentwicklungen in der Elektronik und Sensorik. Diese bestimmen heute überwiegend den Innovationsgrad von Maschinen und Systemen mit dem Ziel, Prozesse noch effizienter, präziser, umweltschonender und kostensparender zu gestalten – Stichwort „Smart Farming“.

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